Portrait
Als „neuen leuchtenden Stern am Pianistenhimmel“ bezeichnete der Zürcher Oberländer die junge georgische Pianistin Ketevan Sepashvili.
Die außergewöhnliche Begabung der in Wien lebenden Künstlerin zeigte sich bereits in frühester Kindheit. Sie begann schon vor Vollendung des zweiten Lebensjahres, Melodien aus der georgischen Volksmusik auf dem Klavier nachzuspielen. Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde sie von Tamar Pchakadze an der Paliashvili-Schule für musikalisch Hochbegabte in ihrem Heimatland Georgien unterrichtet. Weiterführenden Unterricht erhielt sie außerdem von Svetlana Korsantia am Konservatorium Tiflis.
Nach der pianistischen und musikalischen Berufsausbildung ergänzte sie ihre Studien von 2005 bis 2007 bei Hans-Jürg Strub in der Schweiz. Zudem nahm sie an internationalen Meisterkursen teil, geleitet von Größen wie Alexander Korsantia, Victor Derevianko, Sontraud Speidel, Pnina Salzmann, Hamish Milne und Nikolai Petrov.
Ketevan Sepashvilis künstlerisches Wirken wurde bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. 2001 erhielt sie den Titel „best georgian performer“ beim zweiten internationalen Musikwettbewerb für Pianisten in Tiflis, Darauf folgten unter anderem eine Auszeichnung für die beste Brahms-Interpretation beim internationalen Kammermusikwettbewerb von Sergej Taneev in Russland, sowie 2004 der vierte Preis beim Klavierwettbewerb „Vianna da Motta“ in Lissabon. Stipendien von Elisabeth Leonskaja und dem georgischen Präsidenten Eduard Shevardnaze legen ein beeindruckendes Zeugnis ihrer pianistischen Fähigkeiten ab.
In der letzten Zeit konzertierte Ketevan Sepashvili als Solistin mit großem Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben ihrer Solistenkarriere ist ihr außerdem die Kammermusik ein wichtiges Anliegen, was sie immer wieder in unterschiedlichsten Formationen unter Beweis stellt.







